Die DATEV-Schnittstelle für Ausgangsrechnungen.
Jedes Rechnungssystem exportiert seine eigene CSV. DATEV erwartet eine feste Struktur. Unsere DATEV-Schnittstelle überbrückt genau diese Lücke: Sie liest beliebig aufgebaute Rechnungsdaten ein, bildet die Spalten über gespeicherte Regeln auf die 125 DATEV-Buchungsfelder ab und erzeugt daraus einen fertigen EXTF-Buchungsstapel – auf Wunsch samt Belegbildern direkt in den DATEV-Mandantenbestand.
Vom CSV-Export zum Buchungsstapel.
Die Anwendung verbindet drei Ebenen: frei aufgebaute Quelldaten, konfigurierbare Mapping-Regeln und eine standardisierte DATEV-Ausgabe. Dadurch lässt sich dasselbe Werkzeug für verschiedene Rechnungssysteme und CSV-Strukturen verwenden.
CSV erkennen
Datei einlesen, Trennzeichen und Codierung bestimmen, Quellspalten bereitstellen.
Felder zuordnen
Quellspalten auf DATEV-Zielfelder abbilden, Werte transformieren und filtern.
Vorschau prüfen
Quell- und Zieldaten gegenüberstellen, Pflichtwerte und Formate prüfen.
EXTF erzeugen
Vollständigen DATEV-Buchungsstapel mit Header und Buchungsfeldzeile schreiben.
Datei oder Online
Stapel lokal weitergeben oder mit Belegen an DATEV Online übertragen.
Die Datenobjekte der Verarbeitung
Fünf Objekte beschreiben den gesamten Ablauf. Wer sie kennt, versteht jede Einstellung im Werkzeug.
Erst simulieren, dann produktiv buchen.
Derselbe Datenfluss lässt sich in fünf Stufen betreiben – vom reinen Dateiexport bis zur Übertragung in einen berechtigten DATEV-Bestand.
Neun Reiter in der Reihenfolge des Datenflusses.
Die Reiter der Anwendung folgen exakt dem Weg der Daten: von der Quelldatei über Zuordnung und Prüfung bis zur Übertragung. Ein Profil verbindet die Einstellungen aller Bereiche.
Die Datei wird analysiert, nicht vorausgesetzt.
Beim Einlesen bestimmt das Werkzeug den technischen Aufbau der CSV-Datei selbst und stellt die erkannten Daten in Spaltenform bereit. Sie müssen den Export Ihres Vorsystems also nicht anpassen.
sep=;.Technische Kopfzeilen überspringen
Viele Exporte stellen der eigentlichen Spaltenzeile zusätzliche Angaben voran – Systemname, Zeitraum, Mandant. Über die Anzahl zu ignorierender Kopfzeilen legen Sie fest, ab welcher Zeile die fachlichen Spalten beginnen.
Die anschließende CSV-Vorschau zeigt die erkannten Quellspalten mit Beispielzeilen und bildet die Grundlage für die automatische oder manuelle Zuordnung.
125 Zielfelder, vier Arten der Zuordnung.
Der Mapping-Bereich stellt den vollständigen DATEV-Feldkatalog bereit. Zielfelder lassen sich durchsuchen und nach Bereichen filtern. Nicht benötigte Felder bleiben leer.
Mapping-Arten
Zentrale Felder einer Ausgangsrechnung
Diese Zielfelder tragen die eigentliche Buchung. Zusätzliche Angaben wie Kostenstelle, Leistungsdatum oder Fälligkeit lassen sich ergänzen, sobald die Quelle sie liefert.
Automatisches Ausgangsrechnungs-Mapping
Die Funktion „Ausgangsrechnung automatisch zuordnen“ sucht typische deutsche und englische Spaltennamen und erstellt daraus eine erste Belegung der relevanten DATEV-Felder. Jede erzeugte Zuordnung lässt sich anschließend ändern, erweitern oder durch eine andere Mapping-Art ersetzen.
Rechnung und Gutschrift
Der Umsatz wird immer als positiver Betrag ausgegeben. Die Buchungsrichtung entsteht über das Soll-/Haben-Kennzeichen, abgeleitet aus dem Vorzeichen oder der Rechnungsart.
Werte anpassen, Zeilen auswählen.
Transformationen bearbeiten einen Wert nach der Zuordnung und vor der Ausgabe; mehrere lassen sich in fester Reihenfolge kombinieren. Filter entscheiden, welche Zeilen überhaupt in den Buchungsstapel gelangen.
Text- und Nummernoperationen
Kontenbildung per Prefix und Auffüllen
Kundennummern aus dem Vorsystem entsprechen selten dem Debitorenkonto. Prefix und Auffüllen bilden daraus das Konto in der geforderten Länge – noch bevor die Kontenlängenprüfung greift.
Fachliche Transformationen
Beträge werden von Tausenderzeichen, Dezimaltrennzeichen, Währungssymbolen und Vorzeichen bereinigt. Datumsangaben wandert in die DATEV-Darstellung. Das Soll-/Haben-Kennzeichen entsteht aus Betrag oder Rechnungsart, und die Umschlüsselung bildet etwa Steuersatz oder Artikelgruppe auf einen DATEV-Wert ab.
Filter auf den Quellzeilen
Die Bedingungen arbeiten auf den ursprünglichen CSV-Werten und lassen sich mit UND beziehungsweise ODER verknüpfen. Die Vorschau zeigt, wie viele Quellzeilen nach der Filterung in den DATEV-Datenbestand übernommen werden.
- Nur freigegebene oder gebuchte Rechnungen übernehmen
- Rechnungen und Gutschriften gemeinsam auswählen
- Bestimmte Mandanten, Niederlassungen oder Währungen auswählen
- Test- und Entwurfsdatensätze aus der Ausgabe ausklammern
Kopfdaten, Kontenlänge, Wirtschaftsjahr.
Diese Angaben bestimmen den Header des Buchungsstapels und die Prüfungen vor dem Export. Sie werden gemeinsam mit CSV-, Mapping-, Transformations-, Filter- und Pfadeinstellungen im Profil verwaltet.
Erst prüfen, dann schreiben.
Zwei Ansichten stehen nebeneinander: die unveränderten Quelldaten und die daraus entstehenden Buchungszeilen. Vor dem Export kontrolliert das Werkzeug Pflichtwerte, Betrags- und Datumsdarstellungen, Kontenlängen, Feldlängen sowie die Struktur von Header und Buchungsfeldzeile.
Windows-1252CRLFAnmeldung, Sitzung, Umgebung.
Der Online-Bereich steuert die Verbindung zu DATEV. Die Anmeldung läuft über OAuth beziehungsweise OpenID Connect mit PKCE; Zugangsdaten der Anwendung werden geschützt abgelegt.
Das Rechnungs-PDF findet seine Buchung.
Nach der Anmeldung werden die verfügbaren Rechnungswesenbestände geladen. Der gewählte Bestand ist das Ziel für Belege und Buchungsdaten – die Berechtigung lässt sich vorab prüfen.
Belegzuordnung über die CSV
Ein CSV-Feld enthält den absoluten oder relativen Pfad zur zugehörigen PDF- oder Bilddatei. Relative Pfade werden mit einem im Profil hinterlegten Basisordner verbunden.
Beleg-GUID und Beleglink
Für jeden übertragenen Beleg erzeugt das Werkzeug eine eindeutige GUID. Dieselbe Kennung wird als BEDI-Kennung in das DATEV-Feld „Beleglink“ der zugehörigen Buchung geschrieben. Damit hängt das Bild an der richtigen Zeile – ohne manuelles Zuordnen in der Buchhaltung.
Belege zuerst, dann der verknüpfte Stapel.
Wird der Buchungsdatenservice gemeinsam mit dem Belegbilderservice genutzt, läuft die Verarbeitung in fünf Phasen ab. Die GUIDs der hochgeladenen Belege stehen dabei schon bereit, wenn der Buchungsstapel geschrieben wird.
Übertragungsvarianten
Einmal einrichten, dauerhaft verarbeiten.
Ein Profil speichert die komplette Verarbeitungskonfiguration. Regelmäßig erzeugte CSV-Formate laufen damit ohne erneute Zuordnung durch – bis hin zum vollautomatischen Betrieb über einen überwachten Eingangsordner.
Verzeichnisse
Jeder Schritt hat seinen Ort: neue Quelldateien im Eingang, erzeugte EXTF-Dateien im Ausgang, verarbeitete Quellen im Archiv. Prüfergebnisse und technische Ablaufdaten liegen getrennt davon.
Watch-Modus
Der Watch-Modus überwacht den Eingangsordner. Neue CSV-Dateien werden mit dem aktiven Profil gelesen, gemappt, exportiert und je nach Konfiguration direkt online weiterverarbeitet. Der monatliche Export wird damit zu einem Ablageschritt.
JSON-Ansicht
Die JSON-Ansicht zeigt das aktuelle Profil in strukturierter Form – zum Anzeigen, Kopieren und gezielten Bearbeiten sämtlicher Konfigurationswerte. Profile lassen sich so versionieren und zwischen Arbeitsplätzen weitergeben.
Zwei Zeilen CSV, zwei Buchungen.
Rechnung und Gutschrift aus derselben Datei: die vollständige Kette aus CSV-Erkennung, automatischer Feldzuordnung, Prefix, Betragsnormierung, Soll-/Haben-Ableitung und DATEV-Ausgabe.
Mapping-Regeln
Ergebnis im Buchungsstapel
Kurz beantwortet.
Was macht eine DATEV-Schnittstelle für Ausgangsrechnungen?
Sie überführt Rechnungsdaten aus einem Vorsystem in das Format, das die DATEV-Finanzbuchhaltung erwartet. Unsere Schnittstelle liest dazu eine beliebig aufgebaute CSV-Datei ein, ordnet deren Spalten den DATEV-Buchungsfeldern zu und erzeugt daraus einen EXTF-Buchungsstapel. Der Umweg über manuelle Nacharbeit in Excel entfällt.
Welche CSV-Formate werden unterstützt?
Alle. Trennzeichen wie Semikolon, Komma, Tabulator und Pipe werden ebenso erkannt wie verbreitete Windows- und Unicode-Codierungen, eine vorangestellte Excel-Steuerzeile und technische Vorspannzeilen. Der Aufbau der Quelldatei bleibt unverändert – sämtliche Anpassungen liegen im Mapping-Profil.
Was ist ein EXTF-Buchungsstapel?
EXTF ist das DATEV-Format für den Import externer Buchungsdaten. Die erzeugte Datei besteht aus dem EXTF-Header mit Berater- und Mandantennummer, der Buchungsfeldzeile mit 125 Feldern und den eigentlichen Buchungszeilen. Ausgegeben wird in Windows-1252 mit CRLF als Zeilenende, mit einem zeit- und periodenbezogenen Dateinamen.
Brauche ich einen DATEV-Online-Zugang?
Nein. Ohne Online-Zugang erzeugt die Schnittstelle eine lokale EXTF-Datei, die wie gewohnt weitergegeben oder importiert wird. Mit Zugang lassen sich Belegbilder und Buchungsstapel zusätzlich direkt in einen berechtigten Mandantenbestand übertragen.
Wie kommen Rechnungs-PDFs zur passenden Buchung?
Ein CSV-Feld enthält den absoluten oder relativen Pfad zur PDF- oder Bilddatei. Beim Upload über den Belegbilderservice erzeugt das Werkzeug je Beleg eine GUID und schreibt dieselbe Kennung als BEDI-Beleglink in die zugehörige Buchungszeile des EXTF-Stapels. Das Belegbild hängt damit an der richtigen Buchung.
Werden Rechnungen und Gutschriften unterschieden?
Ja. Der Umsatz wird immer als positiver Betrag ausgegeben, die Buchungsrichtung entsteht über das Soll-/Haben-Kennzeichen. Es wird aus dem Vorzeichen des Betrags oder aus der Rechnungsart abgeleitet – beides ist im Mapping konfigurierbar.
Lässt sich der Export automatisieren?
Ja. Ein Mapping-Profil speichert die vollständige Verarbeitungskonfiguration. Im Watch-Modus überwacht die Anwendung einen Eingangsordner und verarbeitet neu eingehende CSV-Dateien mit dem aktiven Profil automatisch bis zum Export oder bis zur Online-Übertragung.
Kann ich den Datenfluss testen, ohne echte Daten zu übertragen?
Ja. Im Simulationsmodus bildet die Anwendung Bestand, Beleg-GUIDs, Beleglinks, Stapelübertragung und Verarbeitungsstatus lokal nach. Zusätzlich steht der Betrieb gegen einen freigeschalteten DATEV-Sandbox-Bestand zur Verfügung, bevor produktiv gebucht wird.
Ersetzt die Schnittstelle unser ERP-System?
Nein. Sie setzt an genau einer Stelle an: dem Rechnungsausgang. Das Vorsystem exportiert weiterhin seine CSV-Datei, die Schnittstelle übernimmt die Übersetzung in die DATEV-Welt. Braucht es an anderer Stelle mehr, sprechen wir über eine individuelle Lösung.
Wir empfangen auch fehlerhafte E-Rechnungen. Gehört das dazu?
Das ist die andere Richtung – der Rechnungseingang. Dafür gibt es Korrekturbeleg: fehlerhafte XRechnungen und ZUGFeRD-Belege strukturiert prüfen und mit einem prüffähigen Beleg an den Rechnungsersteller zurückweisen.
Zeigen Sie uns Ihre CSV.
Schicken Sie uns eine Beispieldatei aus Ihrem Rechnungssystem. Wir sagen Ihnen ehrlich, wie das Mapping aussehen würde und wo es hakt – in der Regel innerhalb eines Werktags.